Über uns

Die EMSCHERFOTOGRAFEN

Der blaue Himmel über dem Ruhrgebiet, eine politische Forderung aus dem Jahre 1961, ist längst Wirklichkeit geworden. Der Strukturwandel hat sich auf viele Bereiche des Lebens an Ruhr und Emscher ausgewirkt und vieles ist immer noch im Umbruch.

Das Ende des Bergbaus und damit das Ende von Bergsenkungen haben die Realisierung eines weiteren Projekts mit weitreichenden Auswirkungen auf das Leben in der Region ermöglicht. Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, eine der größten Infrastrukturmaßnahmen Europas.

Die Emscher und ihre Zuläufe hatten seit dem frühen 20. Jahrhundert als offene Abwasserkanäle gedient, weil Rohrleitungen durch die Bergsenkungen nicht möglich waren. Der Umbau dieses Fluss-Systems wird durch die komplette Verlegung des Abwassers in unterirdische Rohrsysteme und die Renaturierung der Oberflächengewässer erreicht.

Das so entstehende Neue Emschertal gibt der Region zwischen Holzwickede und Dinslaken ein neues Gesicht, das Ballungsgebiet mit seinen rund 5 Millionen Einwohnern erfährt eine Aufwertung hinsichtlich der Lebensqualität und des Landschafts- und Stadtbildes.

Die EMSCHERFOTOGRAFEN widmen sich seit 2014 den Veränderungen rund um den Emscher-Umbau. Sie sind hervorgegangen aus einem Kurs an der VHS Essen in Kooperation mit der Emschergenossenschaft. Im Fokus ihrer Arbeiten zum Neuen Emschertal stehen die großen Kanalbaustellen ebenso wie die ökologisch verbesserte Flusslandschaft, die Auswirkungen auf die Infrastruktur ebenso wie die hier lebenden Menschen. Die einzelnen Fotografen und Fotografinnen arbeiten sowohl an gemeinsamen Themen als auch an eigenen Projekten. Die Arbeiten werden im Internet und in Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert.

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